Echo

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Echo by ASP

Echo Lyrics

[00:05.48] Am Tag erdrückte mich der fahle Sonnenschein.
[00:09.26] Alle Sterne blickten nachts auf mich herab,
[00:12.73] Doch nie befreiten sie mich von der großen Bürde.
[00:17.21] Kein Regenguss, kein Strafgericht, nichts wusch mich rein,
[00:22.66] Und selbst Sternschnuppenschweife schnitt ich ab,
[00:27.14] Gewahr, dass es vom Himmel nichts mehr geben würde.
[00:31.78] So kam ich frei, kappte die Fäden vehement,
[00:36.46] Die ihren Ursprung hatten, dort am Firmament.
[01:06.10] Alles zerstört, alles kaputt.
[01:11.52] Trümmerfeld und Berg von Schutt.
[01:15.58] Heraus kam ich gekrochen,
[01:19.23] Ging fort und blickte mich nicht um.
[01:23.89] Ist es wahr, ist es geschehn?
[01:28.05] Träumte ich, ich könnte gehn?
[01:32.04] Hab ich den Kreis zerbrochen?
[01:36.08] Mein Innerstes blieb dazu stumm.
[01:40.67] Müde und zerschlagen.
[01:44.65] So weit die Füße tragen
[01:47.77] Und dann noch etwas weiter.
[01:56.86] So bin ich doch entkommen,
[02:00.85] Hab gar nichts mitgenommen.
[02:04.06] Nur Stille mein Begleiter,
[02:09.03] Bis auf ein Echo in mir:
[02:13.39] Ruhe sanft
[02:17.04] Und ruhe still!
[02:21.56] Ruhe sanft!
[02:25.35] Dunkel und kühl!
[02:29.89] Ruhe sanft,
[02:33.63] Weil du sonst verbrennst!
[02:38.12] Ruhe sanft!
[02:40.25] Es wird Zeit, dass du dir etwas Ruhe gönnst.
[02:50.11] In jeder Pore Straßenstaub,
[02:54.48] Hatte ich mir doch nicht erlaubt,
[02:58.48] Inne- und anzuhalten,
[03:02.43] So starrte ich vor altem Schmutz.
[03:06.73] Mein Körper und mein Geist warn wund.
[03:10.93] Zerklüftet, felsig war der Grund,
[03:15.01] Bald sah ich eine Spalte,
[03:19.09] Und sie versprach mir endlich Schutz.
[03:23.22] Nun endlich Ruhe findend,
[03:27.73] Aus dieser Welt verschwindend,
[03:30.97] Schlief ich, wurd blass und blasser.
[03:40.25] Wo keine Sterne riefen.
[03:44.22] In unerreichten Tiefen
[03:47.42] Ein See aus süßem Wasser
[03:52.78] - Er trug das Echo zu mir:
[03:57.09] Ruhe sanft
[04:00.51] Und ruhe still!
[04:05.24] Ruhe sanft!
[04:08.96] Dunkel und kühl!
[04:13.56] Ruhe sanft,
[04:17.29] Weil du sonst verbrennst!
[04:21.82] Ruhe sanft!
[04:24.28] Es wird Zeit, dass du dir etwas Ruhe gönnst.
[04:34.08] Und über mir wuchs eine Stadt und wurde bald schon zum Moloch.
[04:46.06] Mein Schlaf blieb lange ungestört,
[04:50.04] Doch eines Tages
[04:52.54] Schlug ich meine Augen auf,
[04:56.24] Noch halb im Traum.
[04:58.67] Obwohl die bittren, alten Ängste
[05:02.86] Auch mit mir erwachten,
[05:07.79] Verließ ich meine Höhle doch!
[05:15.49] Ruhe unsanft
[05:19.24] Und ruh nicht still!
[05:23.76] Ruhe unsanft!
[05:27.51] Tu, was du willst!
[05:32.18] Ruhe unsanft,
[05:35.88] Weil du dich erkennst.
[05:40.32] Ruhe unsanft!
[05:42.57] Es wird Zeit, dass du nun endlich wieder brennst.
[05:48.40] Ruhe unsanft!
[05:56.76] Ruhe unsanft!
[06:05.15] Ruhe unsanft!
[06:08.86]

From the album: ENDLiCH! (Deluxe)